auf meiner Homepage. Ich biete hier ausschließlich Nachzuchten von mir und befreundeten Züchtern an. Ich bin auch kein großer Freund von Wildfängen, trotzdem wird es auch in Zukunft nicht ganz ohne Importe gehen. Zum einen werden ständig neue Arten entdeckt, die verständlicherweise den Wunsch wecken, solche Tiere zu besitzen und nachzuziehen. Zum anderen müssen, aus welchem Grund auch immer, zusammengebrochene Zuchtstämme neu gestartet werden, will man die Artenvielfalt in unseren Terrarien erhalten. Immer mehr Herkunftsländer verbieten heute die Ausfuhr selbst für geringe Mengen, wie Eigenbedarf. Durch die immer weiter fortschreitende Zerstörung der Biotope verringert sich die Biodiversität zunehmend. Oft werden neue Arten entdeckt und sind zugleich auch schon wieder vom Aussterben bedroht. Wie schon seit Jahrzehnten in Brasilien zu sehen ist, werden dort durch massive Landschaftsveränderungen wie Rodung der Regenwälder Abertausende Arten ausgerottet. Und das nur um weitere Anbauflächen zu gewinnen für die Soja- und Fleischproduktion, die am Ende auch für europäische Märkte bestimmt sind. Die Böden sind dann bereits wenige Jahre später ausgelaugt und der Erosion hoffnungslos ausgesetzt. Genauso geschieht dies durch bereits gebaute, als auch mit weiteren geplanten Stausee-Projekten. Hier gehen weitere Arten für immer verloren, nur um den Flüssen ein paar unrentable Kilowattstunden Strom abzuringen. 

Eine vernünftige Lösung zwischen den zuständigen Behörden und den interessierten Instituten und Privatpersonen wäre hier wünschenswert, da diese geringen Mengen relativ schnell ausgeglichen werden können, solange die Lebensräume intakt bleiben und auch nur geringe Mengen ausgeführt werden. Auch haben viele andere Arten sich den heutigen Gegebenheiten angepasst und sind zu Kulturfolgern geworden. Man kann nur hoffen, dass ein baldiges Umdenken in diesen Ländern erfolgt, sodass auch in ferner Zukunft weitere Generationen sich an diesen Naturschätzen erfreuen können. Es gibt aber auch kontroverse Diskussionen wie über Moral & Ökologie, da  Länder wie Ecuador seit 2007 Pläne hegen, zugunsten von Umwelt, Klimaschutz sowie dem Schutz vor Ausbeutung der indigenen Bevölkerung für die Hälfte der entgangenen Erdöleinnahmen sich von der internationalen Gemeinschaft entschädigen zu lassen. Was meiner Meinung nach nur mehr als fair ist, wenn garantiert werden kann, das auch zukünftige Generationen sich daran halten und auf den Erdölabbau verzichten. Dieser Sachverhalt spielt in der Diskussion um den Verzicht  auf die Ausbeutung des Vorkommens zu Gunsten des Erhaltes des Biosphärenreservats eine Rolle. Der Nationalpark Yasuni in Ecuador gilt als einer der Orte mit der größten Artenvielfalt weltweit. Man schätzt sie auf 100.000 Arten pro Hektar.

 

Viel Spaß beim Durchstöbern meiner Seite!

Marko Achilles


Auf alle Vorbestellungen für Messen/Abholung gibt es folgenden Preisnachlass!

Bestellwert: 50,- / 5%, 100,- / 10%, 150,- / 15% Rabatt

  Angebote sind von der Rabattierung ausgenommen.


 Börsentermine:

 

 


 Angebote: